Die Avocados von Málaga

Sie wird die „Butter des Urwalds“ genannt, auch „Alligatorbirne“ oder „Butterfrucht“: die Avocado. Seit Jahren gilt sie als Superfood schlechthin. Und sie stammen längst nicht mehr vorwiegend aus Übersee. Ein Besuch bei Frutas Montosa in Spanien, einem der größten Avocadoproduzenten Europas.

Diese Übersetzung wurde mit KI (DeepL) aus dem Originaltext erstellt.
Avocado Produktion
Avocado Hain in Spanien - Arbeiter

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Superfood Avocado

  • Avocado-Anbau in Südspanien: METRO importiert Avocados und Guacamole direkt von Frutas Montosa aus Málaga statt nur aus Übersee.
  • Qualitätskontrolle & Reifung: Der Erzeuger vereint Handarbeit und moderne Technik für lückenlose Frische entlang der Lieferkette.
  • Ressourceneffizienz & Wassermanagement: Vor-Ort-Einblicke zeigen nachhaltige Bewässerung und gebündelte METRO-Beschaffung.

Die Geräuschkulisse ist ein Kontrast wie Tag und Nacht.

In der Produktionshalle, in der Avocados unter anderem zu Guacamole verarbeitet werden, sirren Fließbänder und Maschinen rattern. Dazwischen prüfen, zerhacken und sortieren Mitarbeiter routiniert die Früchte.

Im Avocadohain, nur wenige Hundert Meter entfernt, ist es still. Zumindest beim ersten Hinhören. Tatsächlich lässt ein sanfter Wind das dichte Blattwerk leise rascheln. Die Stimmen der Arbeiter werden erst hörbar, wenn man näher kommt. Auf 30 Hektar Fläche sind die zehn Männer im Dickicht der meterhohen Avocadobäume zunächst kaum auszumachen. Auch dieser Trupp arbeitet routiniert: Baum für Baum, Reihe für Reihe. Gerade ist Hochsaison für die Avocadoernte in Spanien. Jede Frucht wird per Hand gepflückt.

Frutas Montosa: Avocadoproduzent und größter Guacamole-Hersteller Europas

Auch wenn die Kulisse an tropischen Dschungel erinnert: Wir befinden uns im Süden Spaniens, in der Region Málaga, auf dem Gelände von Frutas Montosa. Der Betrieb ist einer der wichtigsten Avocadoproduzenten Europas und zugleich größter Guacamole-Hersteller Europas.

Mehr als 600 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen. Der jährliche Umsatz liegt bei 150 Millionen Euro. Zu den Kunden zählt auch METRO.

Damit zeigt sich: Avocados stammen entgegen ihres bisweilen schlechten Rufs nicht zwangsläufig aus Übersee. Frutas Montosa bewirtschaftet rund um Málaga insgesamt 110 Hektar eigene Felder und arbeitet zusätzlich mit 3.000 Partnerlandwirten zusammen. Sie liefern ihre Avocadoernte nach den Qualitätskriterien des Unternehmens. Allein an zugelieferten Früchten kommen täglich 100.000 Kilogramm an der Produktionsstätte an.

"Um die Warenverfügbarkeit zu sichern, müssen wir Früchte aus verschiedenen Quellen beziehen“, erklärt Thierry Athimon, Sales Manager bei Frutas Montosa. Das ist zum einen notwendig, um Ernteschwankungen auszugleichen. Zum anderen reicht die Erntesaison für Avocados in Spanien von Dezember bis April, während die Nachfrage nach dem Superfood das ganze Jahr über hoch ist.
Deshalb bezieht Frutas Montosa zusätzlich Avocados aus Marokko, Südamerika und Afrika.

Mensch und Maschine in der Avocado-Produktion

Ob zugeliefert oder vom Feld nebenan: Alle Avocados durchlaufen bei Frutas Montosa eine strenge Qualitätskontrolle. Auch diese Prüfung erfolgt per Hand.

Der Betrieb ist hoch technisiert. Er verfügt über ein modernes Labor, automatisierte Reifekammern und Transportbänder. Eine Kalibriermaschine sortiert die Avocados beispielsweise nach Gewicht. So kullern die Früchte jeweils an der Stelle vom Band, die für ihre Gewichtsklasse vorgesehen ist.

Doch wenn es um Optik und Druckstellen geht, erledigen Menschen die Prüfung nach wie vor am zuverlässigsten.

Am Fließband sortieren geschulte Mitarbeiterinnen ebenso sorgfältig wie schnell. Jede Avocado, die nicht ganz tadellos ist, landet auf einem Parallelband und wird zu Guacamole verarbeitet. Einwandfreie Avocados werden nach Härtegrad weitertransportiert. Je nach Zielort reifen sie in einer der unterschiedlich temperierten Kühlkammern weiter.

Durchschnittlich eine Million Kilogramm Avocados liegen in den verschiedenen Reifekammern immer auf Lager.

Avocado Produktion - Erntehelfer am Fließband.

Frutas Montosa beliefert METRO unter anderem in Frankreich, Österreich, Polen und gut einem Dutzend weiteren Ländern. Abhängig von den Transportwegen variieren auch die Reifegrade, in denen die Avocados verpackt werden.

Ein Beispiel: Werden die Avocados heute verladen, sind sie zwei Tage später im METRO Großmarkt in den Niederlanden. Nach Frankreich dauert der Transport hingegen nur einen Tag. Entsprechend vorgereifter sind die Früchte für diesen Zielmarkt.

Neben puren Avocados produziert Frutas Montosa auch Guacamole und Avocado Pulp für die Eigenmarke METRO Chef. Avocado Pulp ist Avocadobrei zum Weiterverarbeiten und wird mild oder würzig angeboten. Für die Gastronomie ist das praktisch: Jede Frucht, die nicht mühsam geschält und entkernt werden muss, spart in der Küche Zeit.

In der Produktionshalle, in der Avocados – unter anderem – zu Guacamole werden

Handarbeit für Qualität bei Guacamole und Avocado Pulp

Auch in der Guacamole-Produktion nebenan halbieren Mitarbeiter die Avocados händisch im Akkord. Das ginge auch maschinell.

„Aber durch das manuelle Aufschlagen stellen wir die höchste Qualität sicher“, betont Athimon. „Das ist sehr aufwändig – dafür enthält unsere Guacamole aber auch keine Fasern oder minderwertiges Fruchtfleisch.“

Das hauseigene Labor untersucht zudem stichprobenartig die fertigen Produkte mikrobiologisch. Auch die angelieferten Avocados werden geprüft. Besonders wichtig ist dabei der Anteil der sogenannten Trockenmasse. Je höher dieser Wert ist, desto besser: Die Frucht wird dadurch geschmacksintensiver.

„23 % müssen es mindestens sein, zum Ende der Saison kann der Wert auf bis zu 29 % ansteigen“, erklärt Athimon.

Moderne Systeme reduzieren den Fußabdruck

So beliebt die Avocado ist: Sie steht auch in der Kritik. Ein häufiges Thema ist ihr Wasserverbrauch.

„Aber in Montosa gehen wir äußerst sorgsam mit den Wasserressourcen um“, sagt Athimon. Auf den Feldern kommt ein modernes Bewässerungssystem zum Einsatz. Es misst die Feuchtigkeit in zwei Bodenschichten und bewässert nur so viel, wie nötig ist.

„Außerdem nutzen wir 100 % der Ernte unserer Partnerlandwirte, damit das gesamte Obst verwertet wird. Das Obst, das die kommerziellen Kriterien für den Verkauf nicht erfüllt, wird zur Herstellung von Guacamole verwendet – äußere Mängel und kleine Größen. Außerdem werden die Schalen und Kerne zur Herstellung von Avocadoöl verwendet“, erklärt Athimon.

Gebündelte Beschaffung ohne Zwischenhändler

Ob Avocados, Zitrusfrüchte oder Fisch: METRO setzt bei der globalen Beschaffung auf sogenanntes Common Sourcing. Das heißt: International Trading Offices (ITOs) bündeln die Nachfrage der mehr als 30 METRO Länder. Die Produkte beziehen die ITOs direkt von Anbietern vor Ort – ohne Zwischenhändler. Das gewährleistet nicht nur Vielfalt, Frische und Qualität, sondern auch Preisvorteile, von denen wiederum Kunden profitieren. Neben dem spanischen Trading Office in Valencia, das auf Obst und Gemüse spezialisiert ist, gibt es weitere Trading Offices für Fleisch und Fisch in den Niederlanden und in Frankreich. Globale und lokale Beschaffung der Länder ergänzen sich dabei. Je nach Saison und Verfügbarkeit stammen Produkte wie Tomaten entweder aus regionalem Anbau oder – etwa in den Wintermonaten – beispielsweise aus Spanien oder Portugal. Rund 80 % der Lebensmittel beschafft METRO lokal, etwa 20 % übernehmen die ITOs.

Globale Beschaffung nach Maß

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Qualität, Frische und Vielfalt: Ein starkes Netzwerk internationaler Trading Offices beschafft bei METRO Lebensmittel.

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